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Wie die Bühne auf den Hof kam…

Immer wieder kamen Regisseure, Musiker und Schauspieler auf unseren Hof – zu Besuch oder zu Arbeitsgesprächen – und es fiel der Satz „Hier müsste man spielen“ oder „Hier sollte man ein unplugged-Konzert machen“. Aus einer solchen Idee entstand im Mai 2008 der erste Theaterabend, eine szenische Lesung des „Michael Kohlhaas“ und im November der Leseabend „Vor und nach dem Sündenfall“. Nach der überwältigend positiven Resonanz auf diese Veranstaltungen haben wir angefangen über eine Ausweitung der Theateraktivitäten nachzudenken und so kam es im Januar 2009 zur Gründung der „LehnschulzenHofbühne e.V.“ .

Unsere Idee von Theater

Der Lehnschulzenhof ist für uns ein besonderer Ort, umgeben von einer wunderschönen Landschaft. Das Wetter und die Jahreszeiten erlebt man hier sehr direkt und intensiv.

Es ist ein Ort der Naturverbundenheit und der Konzentration mit einer Anbindung an 300 Jahre Geschichte. Wir sind überzeugt davon, dass hier in der Auseinandersetzung mit der Umgebung ganz besondere künstlerische Arbeiten entstehen können wie sie in einem städtischem Umfeld kaum möglich wären.

Wir wollen mit unserem Theater Geschichten erzählen, zum Nachdenken anregen, Genuss bereiten und mit unseren Zuschauern in Kontakt treten. In Zeiten medialer „Überpräsenz“ bauen wir auf die ganz einfachen reduzierten Theatermittel: ein Schauspieler erzählt eine Geschichte und dem Zuschauer eröffnet sich eine fremde oder vergessene, vertraute oder erträumte Welt.

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